about the person
about the film
transcript
Schorlemmer, Friedrich (1944)
biography:
Theologe, Bürgerrechtler, Herausgeber, geboren am 16. Mai 1944 in Wittenberge (Prignitz), Vater Pfarrer, 1962 Wehrdienstverweigerung, 1962 bis 1967 Theologiestudium, 1970 Ordination, 1971 bis 1978 Jugend- und Studentenpfarrer in Merseburg, 1978 bis 1992 Dozent und Prediger in Wittenberg, seit 1980 in der kirchlichen Opposition, ließ 1983 ein Schwert zu einer Pflugschar umschmieden, legte dem Evangelischen Kirchentag zusammen mit einer Friedensgruppe 1988 20 Wittenberger Thesen zur umfassenden Demokratisierung der DDR vor, 1989 Mitbegründer des DA (Demokratischer Aufbruch), trat 1990 der SDP/SPD bei, 1992 bis 2007 Studienleiter der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, seit 2009 Mitglied von attac und 2010 Mitbegründer des Instituts Solidarische Moderne, Mitherausgeber der Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik und der Wochenzeitung der Freitag.
annotation:
Warum er nach der Wende ein Tribunal einsetzen wollte und was damit geklärt werden sollte – Im Streitgespräch mit Hermann Kant über den Schriftsteller und darüber, warum er mit Hermann Kant besondere Schwierigkeiten hat – Zur Friedensfähigkeit der Menschheit – Im Gespräch mit Lothar de Maizière über Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit ihm, über Opfer und Täter in der DDR-Geschichte und die (Un)möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung – Über die Zeitschrift Sinn und Form - Über illegale Gründungsveranstaltung des Demokratischen Aufbruchs, Selbstdarstellung und Programm der Partei des Demokratischen Aufbruchs 1989.- Über die Gründung und Programmatik des Demokratischen Aufbruchs, ihre Mitglieder, die Situation in der DDR 1989, Ziel: Brechnung Macht der SED, die nationale Frage, über Wolfgang Schnur und die Staatssicherheit, Vorbereitungstreffen in Dresden im August 1989, Zusammenarbeit mit der Samaritergemeinde Staatssicherheit und IM Schnur, Demonstartion am 4. November 1989, Mauerfall beschleunigt Entwicklung hin zur Deutschen Einheit, Parteitag in Leipzig Dezember 1989, Allianz für Deutschland, Annäherung an CDU, Volkskammerwahl März 1990, Ziele des DA wurden erreicht.
secondary persons
(persons who are mentioned in the dossier)
Scheel, Walter
Weizsäcker, Richard von
Schorlemmer, Friedrich
Gorbatschow, Michail S.
Boutros-Ghali, Boutros
Braunmühl, Gerold von
Colombo, Emilio
Dehler, Thomas
Döring, Wolfgang
Dumas, Roland
Ellemann-Jensen, Uffe
Flach, Karl-Hermann
Hirsch, Burkhard
Klunker, Heinz
Maier, Reinhold
Nujoma, Sam
Schewardnadze, Eduard
Siedler, Wolf-Jobst
Skubiszewski, Krzysztof
Vollmer, Antje
Weyer, Willi
production year:
1997
length:
00:46:46
annotation:
AB MINUTE 1 Klaus Kinkel zum 70. Geburtstag von Genscher. Rolle als Außenminister und Parteivorsitzender, „Inventar der Bundesrepublik Deutschland“, Ehrenmitglied der liberalen Partei Dänemarks, politischer Ziehvater Kinkels, von ihm geprägt, Freundschaft bewährt in schwierigen Zeiten in Innenministerium und Außenamt, Gestaltungsräume in deutscher Außenpolitik durch Genscher geschaffen, wertorientierte Außenpolitik, Frieden und Verständigung verpflichtet,
AB MINUTE 4 Kinkel zur Festschrift zum 70. Geburtstag, über Biografie, FDP-Karriere und Außenpolitik.
AB MINUTE 8 Kinkel zu Genschers Großvater, war Bewunderer Frankreichs, zu deutsch-französischen Beziehungen, gegenseitig die wichtigsten europäischen Partner, deutsch-tschechische Vereinbarung, Hauptarchitekt des 2-4-Vertrages, Doyen der europäischen Politik,
AB MINUTE 12 Kinkel zu Maastricht-Vertrag, europäische Einheit, Ende Ost-West-Konfrontation, Unabhängigkeit Namibias, Sorgen, Nöte der Dritten Welt und Afrikas, Übergabe Festschrift an Genscher
AB MINUTE 17 Frank Wössner Würdigung Genschers, Verhältnis Kinkel-Genscher, Ära Genschers entscheidender Abschnitt deutscher Nachkriegsgeschichte, 1991 persönlich kennen gelernt, bei politischen Verhandlungen in Moskau und Wien dabei, Bedeutung von zwischenmenschlichen Kontakten, Humor von Genscher, als Verleger neugierig auf Autor Genscher.
AB MINUTE 21 Wössner zu „Erinnerungen“ 1995 im Siedler-Verlag erschienen, authentisches Zeitdokument, Vision an Wiedervereinigung, Pragmatismus: Westbindung erhalten und Gespräch mit Osten suchen, Credo Genschers: Politik ist von Menschen gemacht und nicht von Systemen diktiert. Genscher steht für Sachlichkeit und Emotionalität. Erfüllung des Lebenstraums: Deutsche Einheit. Für Genscher war Politik immer Verantwortung.
AB MINUTE 30 Genscher Dank an die 88 Autoren seiner Festschrift, Zusammenarbeit mit Klaus Kinkel, Bedeutung der Festschrift "In der Verantwortung", Dank an Verleger
AB MINUTE 34 Erinnerungen beim Lesen, Weggefährten, die nicht mehr leben. Festschrift geht über Person Genscher hinaus. Bis 1992 war er 23 Jahre im Amt, d.i. Hälfte des Bestehens der Bundesrepublik. Gelernt zu verstehen, was anderen wichtig ist.
AB MINUTE 38 Verfassungsauftrag des Grundgesetzes nach Erleben von zwei Diktaturen wichtig, Frieden der Welt erhalten, Europa einigen. Verantwortungspolitik, Liberalismus ist Antwort auf alle Formen von Unfreiheit. Maximen seines politischen Handelns, über Gründe, 1969 als Liberaler Bundesinnenminister zu werden, die europäische Verantwortung Deutschlands und warum ein einiges Europa besonders für Deutschland wichtig ist, über die innerdeutsche Wiedervereinigung, Freiheit und Liberalismus.
production:
Zeitzeugen TV GmbH
direction:
Thomas Grimm
camera:
Thomas Wingen
film editing:
René Mosgraber
sound:
Peter Spieker
no existing information
links
DVD / DC
books
photos
entries about Friedrich Schorlemmer
- Hans-Dietrich Genscher. In der Verantwortung.
DVD / CD of / about Schorlemmer, Friedrich
books of / about Schorlemmer, Friedrich
photos of / about Schorlemmer, Friedrich
|