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Begley, Louis (1933)
biography:
Schriftsteller, Jurist, geboren am 6. Oktober 1933 in Stryj/Polen (unter dem Namen Ludwig Beglejter), sein Vater, ein Arzt, war gezwungen, sich der russischen Armee anzuschließen und verbrachte den Großteil des Krieges in Samarkand, Begley und seine Mutter blieben bis zur Errichtung des Ghettos in Stry, mit Hilfe falscher Papiere, die sie als katholische Polen auswiesen, flüchteten sie zuerst nach Lwów, dann nach Warschau, dort erlebten sie den Untergang des Warschauer Ghettos, das Ende des Krieges brachte beide in Krakau wieder mit Begleys Vater zusammen, die Familie verließ Polen im Herbst 1946, um von Paris aus in die Vereinigten Staaten auszuwandern, 1954 Anglistikexamen, anschließend bis 1959 Jurastudium in Harvard, Wirtschaftsanwalt in Paris und New York, 1990 Arbeit am Roman "Lügen in Zeiten des Krieges", von 1993 bis 1995 Präsident des amerikanischen P.E.N.-Zentrums.
annotation: Einfluss Deutschlands auf seine Kindheit, Amerika zwischen Berlin-Blockade und Mauerfall als »unerledigtes Geschäft«, Arbeit als Flüchtlingskind in den USA, Angst vor einem Konflikt mit der Sowjetunion, Beginn des Studiums, über den Koreakrieg, Rassismus in den USA, Antisemitismus in Harvard und an der Wall Street, Krawalle in den sechziger Jahren, Wohnungssuche und Religionsfrage in New York, Tätigkeit als Rechtsanwalt, über Emanzipationsbewegungen und Änderungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen als Modeerscheinung oder langfristige Errungenschaft, über Quellen linker und rechter Gewalt, Ursprung des Reagan-Konservatismus, linker Idealismus und weißer Neo-Konservatismus, Einfluss der Politik auf seinen Berufswechsel, über menschliches Handeln und Zukunftserwartungen. links
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