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Recknagel, Helmut (1937) biography: Sportler, Unternehmer, geboren am 20. März 1937 in Steinbach-Hallenberg, trainierte beim SC Motor Zella-Mehlis Skispringen, 1957 siegte er auf dem Holmenkollen in Oslo als erster Nicht-Skandinavier, 1960 erster deutscher Olympiasieger im Skispringen, als Mitglied der gesamtdeutschen Olympiamannschaft für die DDR startend, gewann dreimal (1958, 1959, 1961) die Vierschanzentournee, 1962 in Zakopane Skisprung-Weltmeister, 1964 bei Olympiade in Innsbruck Platz 6 (Normalschanze) und 7 (Großschanze), studierte Veterinärmedizin, promovierte 1973, 1970 bis 1990 Mitglied des NOK der DDR, 1990 des NOK für Deutschland, seit 1996 hat er ein Sanitätshaus in Berlin-Prenzlauer Berg, 2007 erschien seine Autobiografie und er übergab dem Skimuseum Oslo seine Sprungski von 1957.

annotation: Über die Beweggründe zur Niederschrift der Autobiografie, über die gesamtdeutsche Mannschaft der Olympischen Winterspiele von 1960, über das USA-Einreiseverbot 1959 der DDR-Mannschaft zur „Generalprobe“, über den Sprung zur Goldmedaille, über den Aberglauben eines Sportlers, über die Technik des perfekten Sprunges, über die Liebe zum Fußball und Fritz Walter, über den Glauben an sich selbst, über die Erfindung des Mattenspringens, über den Sieg am Holmenkollen 1957, über den Recknagel-Stil – die Rolle der Armhaltung beim Sprung, über den Amateurstatus als Sportler in der DDR, über Konrad Adenauers Widerstand gegen eine gesamtdeutsche Mannschaft für Squaw Valley 1960, über politische Funktionäre im Sport – Walter Ulbricht und die große Schanze.
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  • Helmut Recknagel. Eine Frage der Haltung.
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Recknagel, Helmut