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Marcel Reich-Ranicki. annotation: AB MINUTE 1 Einführung Maischberger, Reich-Ranicki als Literaturpapst, 80 Jahre alt geworden, Reich-Ranicki, Telefonbuch-Werbung, neues Magazin Literaturen von Sigrid Löffler AB MINUTE 2 Reich-Ranicki über Literaturzeitschriften, Zielgruppe 3-5.000 Menschen, glaubt nicht an Erfolg der Zeitschrift, AB MINUTE 4 über Exhibitionismus und Literaturkritik, wer über Literatur schreibt, schreibt immer auch über sich selbst, auch alle Romane sind Autobiografien, über Beckenbauer, Gottschalk, Krug, bewundert auch Menschen, die nicht geschrieben haben, z.B. Gustav Gründgens, AB MINUTE 7 über Autobiographie „Mein Leben“, warum er Kritiker und nicht Schriftsteller geworden ist, Verhältnis von Kritik und Autoren zueinander, nicht Verriss ist für den Autor das Schrecklichste, sondern das Schweigen, AB MINUTE 10 Verhältnis Autor-Buchmarkt-Kritik, Beispiel Remarque, über den Erfolg seiner Autobiographie, Unterschied Kritiker-Autor, Umgang mit der Zuneigung der Leser, im Leben nicht viel Liebe gehabt, viel Feind, viel Ehr, Hass wegen Verriss ist verständlich, aber die meisten hassen, weil nichts geschrieben, Liebe der Leser stimmt ihn milder, AB MINUTE 15 über das Ende des Literarischen Quartetts und sein Verhältnis zu Sigrid Löffler, Unterschied Sprache des Kritikers und Sprache des Helden, über seine Bedingungen für die Sendung Literarisches Quartett (keine Bilder, keine Einspieler, keine Spickzettel), AB MINUTE 17 am 21.9. Festakt 50 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland, geht nicht zu Festakten, fühlt sich nicht vom Zentralrat vertreten, ist Jude, aber nicht Mitglied der jüdischen Gemeinde, möchte nicht, dass ein Geistlicher seinem Sarg folgt, Glaube für ihn keine Definition, Bubis war tragische Figur, weil er glaubte Deutscher jüdischen Glaubens zu sein, über Heimat, Literatur ist seine Heimat, Städte kann er nicht nennen, AB MINUTE 21 über Günter Grass, fühlt sich als geschätzter Gastarbeiter, war nirgends richtig Zuhause, Frau ist geprägt von polnischer Kultur, er in Berlin aufgewachsen ist von deutscher Kultur geprägt, AB MINUTE 25, seit 1943 die Idee einer Autobiographie, Angst davor, das Ganze noch mal zu erleben, zu scheitern, Erziehbarkeit einer Nation durch Literatur nur begrenzt möglich, Masseneinfluss ist nur mit schlechter Literatur möglich, über sein Verhältnis zur Börse.
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