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Egon Bahr und Peter Ensikat im Gespräch. Gedächtnislücken. Teil 1.
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AB MINUTE 1 Erinnerungen von Bahr und Ensikat an die Kindheit. Bahrs Vater sagte schon 1933 „Hitler bedeutet Krieg“, aber in den dreißiger Jahren kam kein Krieg, Bahr empfand sogar stolz, erst mit dem Überfall auf die SU änderte sich das. Niemand hat bisher Russland besiegt, Angst vor der Niederlage. Ensikats erste Erinnerung war, als die Mutter die Nachricht erhielt, dass der Vater gefallen war. Da war er drei Jahre alt. Die nächste Erinnerung ist die Befreiung von Finsterwalde.
AB MINUTE 7 „Nackt unter Wölfen
Über KZ, von Nazis geprägtes Russenbild, obwohl kein Schuss fiel und die Russen nett zu den Kindern waren. Bahr hat andere Erinnerung an die Russen. Am 20. Juli 1944 aus Wehrmacht entlassen, weil die Großmutter angeblich Jüdin war. Angst vor den Russen, weil sie sich die Frauen genommen haben. In Ensikats Erinnerung gab es in Finsterwalde keine Nazis, nur Greueltaten von polnischen Fremdarbeitern und Russen. Gemeinsame Erinnerungen über die Nachkriegszeit, Hunger, Kohlenklau.
AB MINUTE 9 Bahr arbeitete als Journalist bei den Amerikanern, über Grotewohl und die Parteienlandschaft nach 1945,
AB MINUTE 14 über die Luftbrücke, Währungsreform,
AB MINUTE 18 Sonnensucher
Bahrs Arbeit beim RIAS, Atombombenbau der SU und Bedeutung der Wismut.
AB MINUTE 23 Über den RIAS in der Zeit des 17. Juni 1953, über Personenkult von Ulbricht, Karl May, Stalins Tod,
AB MINUTE 28 Altersstarrsinn bei Ulbricht und Adenauer.
AB MINUTE 33 Berlin, Ecke Schönhauser
Über den Mauerbau, Fluchthilfe. Ensikat wollte 1962 weg, als er gemustert wurde.
AB MINUTE 40 die Stasi wollte Ensikat 1985 die Ausreise nahelegen, wegen eines Kabarett-Textes über Mielke. Über Brandts Ostpolitik, Wandel durch Annäherung.
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(persons who are mentioned in the dossier)
Bentzien, Hans Chiang Kai-shek Fischer, Oskar Grotewohl, Otto Kohl, Michael Luft, Friedrich Mauriac, François May, Karl Mielke, Erich Stalin, Josef |